Das Klima beschreibt die Witterungsverhältnisse eines größeren Gebietes über einen längeren Zeitraum von 30 bis 40 Jahre. Es wird von den Klimaelementen und den Klimafaktoren bestimmt. Die Klimaelemente sind Sonneneinstrahlung, Temperatur, Niederschlag, Wind, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Zu den Klimafaktoren zählen Meeresströme, Eis, Schnee, Landschaftsformen und Vulkanausbrüche.
Die Witterung hängt von der Großwetterlage ab und beschreibt den Charakter des Wetters über einige Tage oder eine Jahreszeit. Großwetterlagen sind über mehrere Tage anhaltende Witterungsverhältnisse eines bestimmten Gebietes.
Als Wetter bezeichnet man wiederum den momentanen Zustand der Atmosphäre (Stunde, Tag) an einem bestimmten Ort. Es hängt von der Lage des Ortes innerhalb der Großwetterlage und von den örtlichen Gegebenheiten ab.
Die meteorologischen Begriffe Klima, Witterung und Wetter unterscheiden sich demnach in ihrer zeitlichen Dimension.
Das Klima wird je nach seiner räumlichen Ausbreitung in drei Bereiche geteilt:
Makroklima (Großklima) – nach ihm wird die Erde in Klimaregionen geteilt.
Mesoklima (Lokalklima) – Klima an einem kleineren bestimmten Ort, wie Tal, Siedlung, Insel.
Mikroklima (Kleinklima) – Klima im Bereich bodennaher Luftschichten bis zwei Meter Höhe.


