Verbund Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern

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Klimaschule: ein organisch gewachsenes Unterrichtskonzept

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Wenn man an Klimaschule denkt, denkt man an Ranger, die in Schulen unterrichten und etwas über Wetter und Klima erzählen. Doch was die wenigsten wissen ist, dass diese Ranger auch maßgeblich daran beteiligt sind die Unterrichtskonzepte zu erarbeiten und die didaktische Umsetzung vorzubereiten. Jeder Ranger überlegt sich sein eigenes Konzept und setzt eigene Schwerpunkte. Die einen machen mehr in Richtung Mobilität und erklären den SchülerInnen die Problematik mit dem motorisierten Individualverkehr, die anderen gehen mehr in Richtung Ernährung und besprechen die fragwürdige Tatsache, dass unsere Nahrung einmal quer über den Erdball verschifft wird, bevor sie auf unseren Tellern landet.
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Durch das Rangehandbuch (einer Lehrmittelsammlung zum Thema samt Hintergrundinfos) mit einem guten Grundstein, einer guten Basis für den Unterricht gewappnet, erweitern und verbreitern die Ranger ganz individuell die Fülle an Input und/oder Experimenten. Auf diese Art entsteht ein dynamisch gewachsenes Unterrichtskonzept, welches an Pluralität und Diversität einiges zu bieten hat. Natürlich ist es hier wichtig, dass eine zentrale Koordinierungsstelle den Überblick bewahrt, die Ergebnisse der verschiedenen Unterrichtskonzepte und –methoden zusammenträgt und den Austausch zwischen den verschiedenen Rangern ermöglicht, dass alle von allen lernen können und sich so das gesamte „Ding“ VERBUND Klimaschule des Nationalpark Hohe Tauern ständig erweitert und in der Qualität verbessert.

Vom Hirn, durchs Herz in die Hände

Der Unterricht in der Klimaschule ist alles andere als langweilig. Durch eine Fülle an Experimenten und interaktiven Elementen wird der trockene, abstrakte Stoff greifbar gemacht und dadurch für die SchülerInnen erlebbar. Ein alter Spruch im Umwelt- und Naturschutz sagt: „Nur was man kennt, wird man lieben und nur was man liebt wird man schützen.“ Betrachtet man dies unter dem Licht der Pädagogik, so sieht man sofort die Ähnlichkeit zu dem noch älteren Lehrsatz: „Vom Hirn, durchs Herz in die Hände“  - Man könnte ganz modern erweitern, dass es dann wieder zurück ins Hirn geht und die Prozesse so wie so alle gleichzeitig passieren und sich gegenseitig beeinflussen und dass das alles zusammen hängt. - Die SchülerInnen lernen die Zusammenhänge zwischen Wetter, Klima und wie sie unser aller Leben beeinflussen (Hirn), durch die anschaulichen Experimente werden die Zusammenhänge greifbar (Hände) und durch die Outdoor-Tage, die bei den 4 Tagen Klimaschulunterricht dabei sind, werden die gehörten und gelernten Dinge zu einem unvergesslichen Erlebnis der SchülerInnen (Herz).

Das Konzept überzeugt

Mehrere tausend SchülerInnen haben die VERBUND Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern in den letzten beiden Jahren, seitdem das Projekt läuft, erleben dürfen und die Nachfrage steigt und steigt. Durch die VERBUND AG hat der Nationalpark eine starke Partnerin an seiner Seite und zusammen werden sie das außerordentlich erfolgreiche und noch lange nicht ausgeschöpfte Projekt Klimaschule weiterführen und so einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung das Thema Klima und Klimawandel betreffend leisten.