Die Idee hinter der Verbund Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern

  • Einen spannenden Unterricht zu den Themen Wetter, Klima und Klimawandel anzubieten
  • Die Kinder mit dem Nationalpark Hohe Tauern vertraut zu machen
  • Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen
  • Bewusstsein zu schaffen
  • Den EntscheidungsträgerInnen von morgen einen spielerischen Einstieg in das Thema zu ermöglichen
  • Vier Tage abwechslungsreichen Unterricht zu erleben

Hintergrund

Im Laufe der Erdgeschichte war das Klima schon immer einem Wandel unterlegen und  heutzutage ist eine zunehmende Erwärmung des Klimas spürbar. Im Unterschied zu den vergangenen Jahrtausenden ist heute der Klimawandel durch den Menschen beeinflusst und geht in einem erschreckend rasanten Tempo voran.

Folgen der Klimaerwärmung sind gerade im Hochgebirge, wie im Nationalpark Hohe Tauern, besonders spürbar und sichtbar. Der Rückgang der Gletscher und das Auftauen der Permafrostböden sind die augenscheinlichsten Phänomene. Durch höhere Jahresdurchschnittstemperaturen wandern zudem fremde Tier- und Pflanzenarten ein. Dies kann auch zur Verdrängung von speziell an den Lebensraum Hochgebirge angepassten Tieren und Pflanzen führen.

Doch wie kann man Kinder und Jugendliche für diese Thematik sensibilisieren?

Kann man Klimaschutz unterrichten?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Nationalpark Ranger intensiv in ihrer täglichen Arbeit mit BesucherInnen, die den Nationalpark Hohe Tauern erkunden wollen oder im Unterricht, wenn die Ranger in die Schulklassen gehen. Es wurde ein zielgruppengerechtes Unterrichtskonzept ausgearbeitet. Nun unterrichten die Nationalpark Ranger bereits das zweite Schuljahr mit der Klimaschule in den Schulen der Nationalparkregionen Kärnten, Salzburg und Osttirol. Von 2010 bis 2013 wurden über 7.000 Kinder und Jugendliche mit der Klimaschule erreicht; weitere 10.000 sollen folgen.

Im gesamten macht das eine sehr große Menge von Kindern und Jugendlichen, die erstens den Wert, den der Nationalpark Hohe Tauern für die Regionen und das ganze Land darstellt, schätzen und zweitens erkennen die Kinder, dass der Klimawandel nicht nur im Fernseher passiert sondern genau hier vor ihrer Haustüre. Eine stärkere Identifikation mit der Natur in den Hohen Tauern und dem Erkennen, dass der Mensch nicht nur abhängig von dieser Natur, sondern integraler Bestandteil dieser ist, fördert ein gereiftes Bewusstsein über die Lebenszusammenhänge Mensch-Natur, regional-global und Klimawandel als DER Megatrend unserer Zeit.

Vieles wird sich in den nächsten Jahrzehnten aufgrund des Klimawandels ändern. Sei das politisch, wirtschaftlich oder sozial. Es ist ein Gebot der Stunde unsere jüngere Generation auf diese Entwicklung vorzubereiten, ihnen Handlungskompetenzen mitzugeben und ihnen so dazu verhelfen sich in dem so rasanten Prozess zu recht zu finden.


Kontakt

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  • Anna Brugger
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  • Hof 91, 9844 Heiligenblut
  • Telefon:
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